Entschädigung für nationalsozialistisches Unrecht

Holocaust-Gedenken in Auschwitz und im Bundestag

Allgemeine Informationen

Die Bundesrepublik Deutschland ist sich der besonderen Verantwortung für das durch das NS-Regime verübte Unrecht bewusst. Daher haben alle Bundesregierungen der moralischen und finanziellen Wiedergutmachung besondere Priorität eingeräumt. Bereits unmittelbar nach Kriegsende wurden Regelungen hierfür getroffen. Einen Überblick über die heute noch relevanten Formen der Entschädigung finden Sie hier.

Das Holocaust-Mahnmal in Berlin

Child Survivor Fund der Jewish Claims Conference

Ende August 2014 einigten sich die Jewish Claims Conference (JCC) und das Bundesfinanzministerium auf die Einrichtung eines gemeinsamen Fonds in Höhe von 250 Millionen Dollar. Dieser soll weltweit finanzielle Hilfe für die in ihrer Kindheit verfolgten jüdische NS-Opfer bereitstellen. Die Zustimmung des Bundestages steht noch aus. Für genauere Informationen wenden Sie sich bitte an die Jewish Claims Conference.

Ghettorenten und Einmalzahlungen

Angestoßen durch ein Urteil des Bundessozialgerichts wurde im Jahre 2002 das Gesetz zur Zahlbarmachung von Renten aus Beschäftigungen in einem Ghetto (ZRBG) verabschiedet. Nach dem ZRBG gelten bei Verfolgten des Nationalsozialismus Zeiten der Beschäftigung in einem Ghetto, das sich in einem vom Deutschen Reich besetzten oder eingegliederten Gebiet befand, unter bestimmten Voraussetzungen als deutsche Beitragszeiten. Aus diesen Zeiten kann auch eine deutsche Rente in das Ausland gezahlt werden.

Logo der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung, Zukunft"

Entschädigung für Zwangsarbeit

Die zentrale Aufgabe der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" war die Auszahlung von Leistungen an ehemalige Zwangsarbeiter und andere Opfer nationalsozialistischen Unrechts. An über 1,66 Millionen Menschen in fast 100 Ländern wurden mit Hilfe der internationalen Partnerorganisationen der Stiftung insgesamt rund 4,4 Mrd. Euro ausgezahlt.

Logo der Jewish Claims Conference

Härteregelungen mit der Jewish Claims Conference (JCC)

Die Jewish Claims Conference (JCC) wurde 1951 mit dem Ziel gegründet, den jüdischen Opfern des Nationalsozialismus wenigstens ein Mindestmaß an Gerechtigkeit wiederfahren zu lassen, indem sie sich um finanzielle Entschädigung und Rückerstattung von enteigneten oder verloren gegangenen Besitztümern bemüht.

Archivdokumente

Internationaler Suchdienst Bad Arolsen

Das Archiv des Internationalen Suchdienstes in Bad Arolsen dokumentiert das Schicksal Millionen ziviler NS-Opfer sowie der Flüchtlinge in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg.

Archiv: Historisches Treffen von Konrad Adenauer und David Ben Gurion im Waldorf Astoria in New York (1960)

Deutsche historische Verantwortung

Der moralischen und finanziellen Wiedergutmachung des vom NS-Regime verübten Unrechts hat die Bundesregierung von Anfang an eine beson­dere Priorität eingeräumt. Auch heute noch stellt sie sich dieser Aufgabe.

Prager Holocaust Konferenz und Folgeverhandlungen

Ende Juni 2009 tagte in Prag die Internationale Konferenz zu Holocaust-Vermögenswerten (International Conference on Holocaust Era Assets). Im Mittelpunkt stand die Aufarbeitung sämtlicher noch offener Fragen für Holocaust-Überlebende und andere Opfer der NS-Verfolgung.

Entschädigung

Das Holocaust-Mahnmal in Berlin
Bürgerberatung im Generalkonsulat San Francisco

Neu - bitte beachten!

Die Sprechzeiten für Lebensbescheinigungen und beglaubigte Kopien in Rentenangelegenheiten sind ausschließlich Freitag von 08:00-11:30 Uhr.

Eine vorherige Terminvereinbarung ist hierfür nicht erforderlich.

Weiterhin bieten wir telefonische Beratung in Wiedergutmachungsangelegenheiten an:
Montag - Donnerstag von 09:00-12:00 Uhr (03-6931 304)

Montag und Mittwoch 14:30-16:00 Uhr (036931 391)

Begrenzung von Anwaltshonoraren in Israel

Paragraph, Hammer, Waage, (c) picture-alliance/chromorange

Durch die Gesetzesänderung Nr. 20 des „Gesetzes für Opfer des Nationalsozialismus“ vom 31.12.2014 werden die Honorare der Anwälte deutlich eingeschränkt.

Entschädigung von NS-Unrecht

Eine Broschüre des BMF zu den Regelungen zur Wiedergutmachung.

Öffnungszeiten und Erreichbarkeit

Die Deutsche Botschaft liegt im Herzen von Tel Aviv. Wie und wann Sie uns erreichen, erfahren Sie hier:

Konsulat

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Deutsche Botschaft Tel Aviv, Daniel Frisch Str. 3, 19. Stock 64731 Tel Aviv, Israel

Telefon
+972-3-6931-313
Fax
+972-3-6931-308

Pass/Personalausweis

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Telefonzeiten: Mo-Do 14.00-16.00, Fr 12.00-13.00. Besucherverkehr: Mo, Di, Do, Fr 08.00-11.30 (Mi geschlossen). Die Beantragung eines Passtermins Personalausweistermin können Sie nur online über unsere Homepage buchen.

Fertige Pässe/Personalausweise können montags und mittwochs zwischen 13.30 und 14.30 abgeholt werden.

Anschrift

Deutsche Botschaft Tel Aviv, Daniel Frisch Str. 3, 19. Stock 64731 Tel Aviv, Israel

Telefon
+972-3-6931-310/311/386
Fax
+972-3-6931-394

Visum

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Mittwochs ist die Visastelle geschlossen. Besucherverkehr: Mo, Di, Do, Fr 08.30-11.30. Zur Vorsprache in der Botschaft benötigen Sie einen Termin, den Sie nur über unsere Homepage buchen können.  

Sollten Sie unter der angegebenen Telefonnummer niemanden erreichen, schreiben Sie bitte eine E-Mail mit Ihrer Frage und Telefonnummer an die Visaabteilung.

Anschrift

Deutsche Botschaft Tel Aviv, Daniel Frisch Str. 3, 19. Stock 64731 Tel Aviv, Israel

Telefon
+972-3-6931-307/387
Fax
+972-3-6931-308

Entschädigung (Ghettorenten)

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Entschädigung (Ghettorenten)
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Telefonzeiten:

Montag bis Donnerstag 09:00-12:00 Uhr (03-6931 304) 

Montag und Mittwoch 14:30-16:00 (03-6931 391)

Anschrift

Deutsche Botschaft Tel Aviv, Daniel Frisch Str. 3, 19. Stock 64731 Tel Aviv, Israel

Telefon
+972-3-6931-304/391
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+972-3-6931-308

Personenstand/Namensrecht

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Telefonisch ist die Botschaft dienstags, donnerstags und freitags für Fragen von 07.30-10.00 unter folgenden Telefonnummern zu erreichen:

03-6931-305 (Familienname A-L) und 03-6931-390 (Familienname M-Z)

Bitte beachten: Für Personenstandsangelegenheiten und Namenserklärungen benötigen Sie einen Termin, den Sie nur online über unsere Homepage buchen können

Anschrift

Deutsche Botschaft Tel Aviv, Daniel Frisch Str. 3, 19. Stock 64731 Tel Aviv, Israel

Telefon
+972-3-6931-305/390

Staatsangehörigkeit

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Bitte wenden Sie sich ausschließlich schriftlich per Post oder Email an die Staatsangehörigkeitsabteilung.
Weitere Informationen finden Sie im Bereich: Staatsangehörigkeit auf dieser Website.

Anschrift

Deutsche Botschaft Tel Aviv, Daniel Frisch Str. 3, 19. Stock 64731 Tel Aviv, Israel

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+972-3-6931-308

Unterschriftsbeglaubigung

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Telefonzeiten: Mo- Fr. 8.00 - 12.00. Bitte beachten: Für Unterschriftsbeglaubigungen benötigen Sie einen  Termin, den Sie nur online über unsere Homepage buchen können.

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Deutsche Botschaft Tel Aviv, Daniel Frisch Str. 3, 19. Stock 64731 Tel Aviv, Israel

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Telefonzeiten: Mo-Do 08.30-16.00, Fr 8.30-12.30. Besucherverkehr: Mo, Di, Do, Fr 8.30-11.30 (Mi geschlossen).

Anschrift

Deutsche Botschaft Tel Aviv, Daniel Frisch Str. 3, 19. Stock 64731 Tel Aviv, Israel

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+972-3-6931-313
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+972-3-6931-308

Notfälle

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Außerhalb der offiziellen Dienstzeiten sowie an Feiertagen können Sie in DRINGENDEN NOTFÄLLEN den Bereitschaftsdienst der Botschaft unter der folgenden Telefonnummer erreichen. Bitte beachten Sie, dass unter dieser Nummer keine Visaauskünfte erteilt werden.

Mobiltelefon
+972-54-9944724