Johannes-Rau-Stipendium - Geschichte des Stipendiums

Rau bei Kranzniederlegung am Grab von Rabin Bild vergrößern (© picture-alliance / dpa) Das Stipendienprogramm wurde während des Besuches des Bundespräsidenten im Jahr 2000 vorgestellt. Es soll der Verbesserung der Deutschlandbildes bei israelischen Jugendlichen dienen.

Die Ausschreibung richtet sich an 16- bis 18jährige israelische Jugendliche der Oberschulen und erfolgt jährlich über ein Preisausschreiben, welches neun Fragen zu Deutschland und ein Thema für einen kurzen Aufsatz enthält. In jedem der letzten 3 Jahre hat die Botschaft über 200 Bewerbungen für das Programm erhalten, circa 50 bis 60 Schüler werden zu einem Gespräch mit einer Auswahlkommission in die Botschaft eingeladen. Von diesen werden die Besten für das 13tägige Programm in Deutschland ausgewählt.

Das Programm in Deutschland wird durch den Pädagogischen Austauschdienst vorbereitet und begleitet. Dieser wählt auch die Gastfamilien aus, in denen die Schüler acht Tage verbringen, um danach fünf Tage gemeinsam mit ihren gleichaltrigen Gastgebern als Gruppe in Berlin zu sein.

Dort stehen u.a. Besuche im Bundespräsidialamt, Bundestag und Auswärtigen Amt an, sowie Stadtführungen, Diskussionsrunden und ein Besuch im Jüdischen Museum.

Einen kleinen Einblick in das Programm erlauben die Auszüge aus den Berichte der Stipendiaten und die Gruppenfotos.

Berichte der Stipendiaten

Schreiben

Israelische Schüler begegnen Deutschland - für viele ist es das erste Mal. Erfahrungsberichte von Rau-Stipendiaten der vergangenen Jahre (Texte in Englisch).

Gruppenfotos von 2000 - 2017