Bilder der Negev Wüste
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(© Sabine Kahane)
Im Gutshaus Steglitz in Berlin findet ab dem 22.01.2012 die Ausstellung "Bilder der Wüste" der israelischen Künstlerin Sabine Kahane statt. Die Malerin Sabine Kahane zieht ihre künstlerische Inspiration aus der Wüste Negev, ihrer Wahlheimat. Sie taucht mit ihren charakteristischen Acrylmalereien und Zeichnungen nicht nur in die einzigartige Wüstenlandschaft ein, in die stets wechselnden Farben des Lichts und der Formen der Landschaft, sondern verbindet sie in überraschender Weise mit der Geschichte der Negev, die zugleich die Geschichte Israels und des israelischen Volkes ist. In den Gemälden reflektiert sie diese Landschaft und imaginiert spirituelle Geschehnisse, die die Bibel überliefert und die so wieder verlebendigt werden. Ihre Bilder der Wüste wurden bisher in Stendal, Hamburg, Wangen/Allgäu und in München gezeigt.
Sabine Kahane wurde in einer Künstlerfamilie in Berlin geboren. Ihr Vater, Werner Klemke, war ein bekannter Buch-Designer, Illustrator und Bibliophiler, ihre Mutter eine Malerin. Fasziniert von Museen und Galerien studierte sie an der Kunsthochschule in Berlin und arbeitete zunächst in verschiedenen traditionellen grafischen Techniken, Lithographie, Radierung, Aquatinta, Holz und Seide-Siebdruck. 1984 übersiedelte sie mit ihrem Mann Chaim Noll nach Westdeutschland, 1991 nach Rom und schließlich 1995 nach Israel. Seit 1997 wohnt sie in der Negev.
Begleitet wird die Ausstellung durch Texte von Chaim Noll.