Kai Baldow, Ausbildungsleiter für den höheren Dienst:
„Wir wollen natürlich, wenn wir Deutschland im Ausland vertreten und zeigen, auch die deutsche Gesellschaft so zeigen, wie sie heute ist, nämlich sehr vielfältig.“
Serap Ocak, schloss ihre Ausbildung 2010 ab:
„Ich bin hier in der außen- und sicherheitspolitischen Abteilung beim außenpolitischen Berater der Kanzlerin und diese Abteilung besteht zur Hälfte aus Kolleginnen und Kollegen, die aus dem Auswärtigen Amt abgeordnet sind.“
Richard Yamato, derzeit in der Ausbildung:
„Wenn mich jetzt jemand fragen würde, ob ich Deutscher sei, dann würde ich Ja sagen. Wenn mich jemand aber fragen würde, ob ich Japaner sei, würde ich auch Ja sagen. Also ich glaube nicht, dass das eine Frage ist, wo man sich entscheiden muss.“
Kai Baldow, Ausbildungsleiter für den höheren Dienst:
„Sprach- und Regionalkenntnisse sind für uns besonders wichtig und interkulturelle Sensibilität gehört natürlich zum Handwerkszeug.“
Serap Ocak, schloss ihre Ausbildung 2010 ab:
„Für mich war immer klar, ich mach was Internationales und da ich ja einen Migrationshintergrund habe, war es eigentlich gar nicht so selbstverständlich,
dass ich mich beim Auswärtigen Amt bewerbe…Für meine Familie, eine Gastarbeiterfamilie, war es eben nicht selbstverständlich. Man muss erst mal vermitteln, dass es diese Möglichkeit gibt.“
Richard Yamato, derzeit in der Ausbildung:
„Wenn das Auswärtige Amt ein positives Deutschlandbild im Ausland zeigen möchte und Deutschland repräsentieren möchte, dann muss es natürlich auch das Gesellschaftsbild so abbilden wie es ist und in dem Deutschland, das ich kenne, sind eben verschiedene Menschen da.“
Kai Baldow, Ausbildungsleiter für den höheren Dienst:
„Zunächst einmal bieten wir nach der Ausbildung genaugenommen eigentlich ein Berufsbündel, in dem es darum geht, sich alle drei, vier Jahre auf eine neue Aufgabe einzustellen.“
Richard Yamato, derzeit in der Ausbildung:
„Wir haben die Gelegenheit gehabt, mit sehr viel Experten zu reden, aus der Wirtschaft, aus Ministerien, Leuten mit Erfahrung.“
Serap Ocak, schloss ihre Ausbildung 2010 ab:
„Ich glaube diese Mixtur ist sehr, sehr spannend und die Perspektive, dass man sich alle drei, vier Jahre in einen ganz neuen Bereich einarbeiten kann... Wenn einem das Spaß macht, dann ist Diplomatie der richtige Beruf